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„ZERO & Kinetik“ Rekonstruktion der Einrichtung in Berlin 1997/98

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Über die Einrichtung

Nachdem Erika und Rolf Hoffmann aus dem Rheinland nach Berlin gezogen waren, öffneten sie ihre Privatsammlung erstmals dem allgemeinen Publikum. Die hier rekonstruierte Installation ist einer Hängung aus der ersten Einrichtung 1997/98 in den Berliner Räumen der Sammlung Hoffmann nachempfunden. Unter den Stichworten „ZERO & Kinetik“ sind hier Werke von zwölf europäischen Künstler*innen versammelt, die sich in den Jahrzehnten nach dem zweiten Weltkrieg ähnlichen künstlerischen Prinzipien widmeten. Heinz Mack und Otto Piene hatten ZERO Ende der 1950er-Jahre in Düsseldorf gegründet. Dem Wunsch nach einem künstlerischen Neuanfang nach 1945 entsprechend und sich zugleich von der expressiven und emotionalen Gestik der informellen abstrakten Malerei abgrenzend, wurden Wahrnehmungsprozesse und das geistige Spiel, das Kunstwerke in Betrachter*innen auslösen, zu leitenden Prinzipien. Parallel entwickelten Künstler*innen in ganz Europa ähnliche Tendenzen. Die Suche nach neuen Materialien und künstlerischen Verfahrensweisen förderte neben Experimenten mit Licht und Bewegung, Zufall und System sowie Materialien wie Kunststoff, Aluminium, Glas oder dem Einsatz von Elektrizität auch einen regen intellektuellen Austausch. In dieser Hängung werden die ästhetischen Verbindungen zwischen den einzelnen Künstler*innen, mit denen Erika und Rolf Hoffmann teilweise einen engen persönlichen Kontakt pflegten, besonders deutlich. „Diese Themen interessierten uns; dies waren die ersten Arbeiten, die wir kauften“, erinnert sich Erika Hoffmann.